As a result of the transfer of his dad, who at the time was a government employee, Genda, who was eight at that time, together with his family moved to Bonn, Germany.While his origin lies in Liberia Genda was born and raised in Cairo, Egypt until the transfer. Genda was fortunate to experience various cultures during his upbringing, which display themselves in his everyday life.
In constant balance the artist, who has been living in Germany since 1987, has managed to successfully reconcile these cultures to which he has been subject to and has found an identity through them.
Music has always been an important aspect of Genda's life. As a 10 Year old Genda, who was able to witness the break dance era and the beginnings of the Hip Hop culture, he began to absorb all what music had to offer in the 80s and 90s: Nas, The Roots, Soul to Soul, Sade and Arrested Development, i.e. Genda could relate to the message and the way in which it was delivered.
'There was no key experience; the music itself was the key.'
Driven by the passion for Music, Genda no longer settled on being only a consumer and so at age 14, the foundation of Mo Shadzz was what was to enable Genda to walk his first step of his long path as an artist, thereby forming a base for his musical work on which he could build upon. With his brother Mo, who wrote the songs, Genda reached local fame, in places such as the Bonner pantheon, where the crew carried out the debut performance. In time, Genda came to realize, that music would no longer only be a hobby of his so he began his journey as a solo artist. The next stop was the legendary Bonn Hip Hop crew 'Franklin Avenue'.
In 2001, after the dissolution of the group, Genda released two mix tapes on which he was able to prove his talent. In 2005 Genda released his first solo EP 'Genda's landing', which was both introspective as well as retrospective and which was highly oriented to classical Hip Hop.
With his second solo Project 'Fingerprint', Genda treads new grounds and proved to have matured as a songwriter and MC.The Album is a reflection of Genda's personality in which his surrounding becomes the lead motive that enriches his artistic creativity. Genda's development is based on experimenting. This allows him to break existing boundaries and define music in his own way. Stylistically he plays with his musical roots also adding various genres, through which he has been able to shape his music.
In addition to his biographical songs on the Album he also addresses sensitive topics of current times, some of which include: poverty, child soldiers refugee fates and the abandonment or neglect of children. Genda's social engagement brought him together with other artists, who share his ambition to stop the abuse of children and their contributions as child soldiers. The collaboration lead to the child soldier Project, through which together with Nneka, Sammy Deluxe and Mariama a tour was undertaken that lead through major cities in Germany. In collaboration with NGO's such as Terre des homes, Care, Amnesty International and I earn Genda was successfully able to address these issues.
Last Genda toured Europe with Nneka where he shared stages with music icons such as 'Herbie Hancock', Dee Dee Bridgewater and many others. Currently he is working on his latest Record, which could also be referred to as a sequel of 'Fingerprint'.
'I still have so much to learn and to experience and music will help me understand and explain it.'
Wie fasst man das Leben sowie 14 Jahre des Schaffens eines Künstlers in wenige Worte? 'Kontrovers' ist das Schlagwort, das Ahmed Nyei, aka Genda, hier wohl am ehesten gerecht wird. Am 21. März 1979 in Kairo/Ägypten, als drittes von vier Kindern, geboren, wuchs er dort auf, bis sein, ursprünglich aus Liberia stammender Vater, nach Deutschland versetzt wurde und die Familie mitnahm. In ständiger Gratwanderung gelingt es dem nun seit 1987 in Deutschland lebenden Künstler, die ihn prägenden Kulturen in Einklang zu bringen und so seine Identität im stetigen Anderssein zu finden. Dieses Charaktermerkmal spiegelt sich auch in der Musik von Genda wieder, die schwieriger zu beschreiben nicht sein könnte.
Musik war schon immer ein wichtiger Bestandteil Gendas Lebens. Während er als sechs- jähriger Michael Jackson verehrte und die Breakdance-Ära mit(er)lebte, begann er im Teeniealter alles aufzusaugen was die Musikwelt in den 80ern und 90ern zu bieten hatte: Snoop Dog, Crisss Cross, MC Hammer, Soul To Soul, Snap... Genda konnte sich damit identifizieren und fand schließlich sich selbst in diesem Ganzen. Ausprobieren, schreiben, imitieren: Experimentierfreudigkeit war schon hier der Antrieb. Es gab kein Schlüsselerlebnis - die Musik selbst war der Schlüssel!
Getrieben von einer Leidenschaft für Musik reichte es ihm schon bald nicht mehr nur Konsument zu sein und so legte er im Alter von 14, mit der Gründung der Mo'Shadzz, den Grundstein für sein musikalisches Schaffen. Mit seinem Bruder Mo, der die Songs schrieb, erreichte Genda lokalen Ruhm, z. B. mit dem Debut-Auftritt der Crew im 'berühmten' Bonner Pantheon. Die Zeit brachte für Genda die Einsicht, dass Musik für ihn niemals nur ein Hobby sein kann und getrieben durch diese Leidenschaft, schlug er eigene Wege ein. Nächste Station war die legendäre Bonner Hip Hop-Crew Franklinavenue. Die talentierten und virtuosen Künstler arbeiteten einige Jahre zusammen bevor sich auch ihre Wege wieder teilten - wie so oft bei 'creative-melting-pots'.
2001, nach der Auflösung der Gruppe, veröffentlichte Genda im Alleingang zwei Mixtapes, auf denen er erstmals sein musikalisches Talent unter Beweis stellte. 2005 releaste er seine erste Solo-EP Genda's Landing, eine sowohl introspektive wie retrospektive Platte, stark am klassischen Hip Hop orientiert. Mit der Genda's Landing EP tourte der Künstler mit der charismatischen Stimme zweimal als Hauptakt der deutschlandweit bekannten Jam Session und wurde für zahlreiche Veranstaltungen, wie z.B. die Rheinkultur (Köln/Bonn), das Splash (Chemnitz) oder das Hip Hop Camp (Prag), gebucht.
Mit seinem zweiten Soloprojekt Fingerprint beschreitet Genda neue Wege und stellt unter Beweis, dass er als Songwriter und MC gereift ist. Das Album reflektiert Gendas Persönlichkeit und das Anderssein wird zum musikalischen Leitmotiv, zur Bereicherung des künstlerischen Schaffens. In der Verschmelzung bislang als unvereinbar geltender Musikstile manifestiert sich die Lust an der Grenzüberschreitung. Gendas Weiterentwicklung liegt eine außergewöhnliche Experimentierfreudigkeit zugrunde, die es ihm ermöglicht geltende Grenzen aufzubrechen und eigene Standards zu setzen. Stilistisch spielt er mit seinen musikalischen Wurzeln, indem er sich zusätzlich verschiedener Genres bedient und seine Songs im Gegensatz zum klassischen Hip Hop durch authentische Instrumentierung bereichert. Die Tiefe des Albums bedingt sich außerdem durch den biografischen Charakter der Stücke. Anders als noch zu Genda's Landing Zeiten bewegt sich der Künstler nun ganz klar im Hier und Jetzt und so lässt sich Fingerprint auch als musikalisches Tagebuch verstehen.
Neben biografischen Songs finden sich auf dem Album auch Stücke, die sich kritisch mit sensiblen Themen unserer Zeit wie Armut, Kindersoldaten, Flüchtlingsschicksale, Verwahrlosung bzw. Vernachlässigung von Kindern auseinandersetzen. Gendas soziales Engagement brachte ihn mit anderen Künstlern zusammen, die seine Ambitionen teilen, so entstand z.B. das 'childsoldiers'-Projekt in Kooperation mit Samy Deluxe, Nneka und Mariama. Gemeinsam traten sie in Hamburg, Köln, Frankfurt und Bremerhafen auf, um sich gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten stark zu machen. NROs wie terre des hommes, Care, Amnesty International und I-earn unterstützten die Künstler in ihrem Vorhaben.
Zuletzt tourte Genda mit Nneka durch ganz Europa und arbeitet fleißig an seiner neuen Platte, die als Fortsetzung von Fingerprint verstanden werden kann. Außerdem bleibt das 'childsoldiers'-Projekt bestehen, für das weitere Events in Planung sind.
For more information and promotional material click on PRESS KIT.